Eningen

Eningen unter Achalm
ist eine Gemeinde am Fuß des Albtraufs, östlich von Reutlingen. Unser Vorschlag führt ins Naherholungsgebiet "Eninger Weide". Interessante Landschaft, verbunden mit interessanter Geschichte, einer barrierefreien Albvereinsgaststätte, einem Wildgehege und einem Stausee.

Tourentesterinnen  
Helga Jansons und Inga Brüning

Bericht  
also wir waren zu viert auf der eninger weide beim albverein: zwei rollis, helga im faltrolli, ich im e-rolli und zwei fußgänger. wir wollten testen, was so alles mit rolli geht. Helga im FaltrolliVor allem einen rollstuhlwanderweg – herr walz vom albverein war unser bärenführer. leider regnete es, und oh, wie es regnete! aber wir mussten doch diesen rundgang durch den wald machen. diese unglaubliche helga lachte und nahm alles hin, aber die ist auch jung. (helga arbeitet beim kbf, ich sag nur: klein, aber oho). ich selber fand den weg grauenhaft, hab mich tot gefroren, im nacken lief mir der regen rein, alles wurde nass oder vielleicht auch nur feucht, bis ich dann dieses regencape von herrn walz bekam. und ich hatte angst, über diesen spitzigen kies zu rollen, hoch und runter, unbefestigter weg. sie haben mir natürlich geholfen, aber wäre ich gefallen, mit meiner Inga im e-rolliosteoporose, hätte ich mir alles gebrochen. ich bin einfach zu alt für so was, glaube ich; sollen die jungen ran... alles in allem ist der parcours mit e-rolli zu bewältigen (dieser spitze kies soll ja auch noch ein bisschen befestigt werden), aber es gibt doch ein paar kurze böse steigungen. mit falt-rolli ohne hilfe geht das, glaube ich, nicht; man müsste schon sehr, sehr fit sein. es gibt natürlich auch viel positives zu berichten: dieses wunderschöne vereinshaus: sehr heimeliger gastraum, alte lampen, warmer fußboden, ich hätt mich sofort gern reingepflätscht, es gibt auch eine große terrasse. ja und es gibt ein rolli-wc, leider sehr niedrig, 43 cm, aber lendenwirbel oder spastiker schaffen es bestimmt. der raum ist groß, das klöchen hat einen haltegriff links, das waschbecken ist unterfahrbar und hat einen runterdrehspiegel. aber achtung, höllisch aufpassen, der fußboden ist sehr rutschig, da muss was getan werden. wir haben viel interessantes gelernt und gesehen. herr walz hat uns alles über das pumpwerk eningen und das glemser staubecken erklärt, die eningen gemeinsam mit strom versorgen. na und dann waren wir bei dem ehemaligen flüchtlingslager, einer riesenlichtung. herr walz hat uns erzählt, wie die flüchtlinge da nach dem krieg gehaust haben. das lager war wie eine kleine stadt für sich mitten im wald, nicht sehr lustig. aber die haben irgendwie ihr leben organisiert, es gab damals sogar eine kleine lagerschule. zuletzt gingen wir noch ganz edel essen, im "bruckstüble". war schön, gab viel auswahl, auch vegetarisch für mich: pfifferlingsragout. und auf einmal war es mir auch wieder warm. Inga

Rundweg Speicherbecken und Wildgehege  
Länge 2,5 km, Gefälle am Speicherbecken abwärts: 7 %. Ausgangspunkt Parkplatz Wanderheim "Hans- Schenk-Haus" (s. Gaststätten).
Der Rundweg beginnt um das Speicherbecken des Pumpspeicherkraftwerks Glems. Unbedingt zuerst oben um das Staubecken fahren, da es einfacher ist, die 7 % abwärts zu bewältigen als aufwärts. Rechts abbiegen zum Wildgehege. An diesem entlang bis zu einem großen Parkplatz. Ein Ort mit viel Geschichte, die am "Lagertor" mit Schautafeln erklärt wird. Vom Lagertor wieder zurück zum Parkplatz und genau auf der anderen Seite in Richtung Stausee zurück. Noch mal rechts abbiegen und man ist wieder auf dem Rundweg um den See.  
Pumpspeicherkraftwerk Glems 
Der Albverein hat noch einen längeren Weg vorgesehen.  
Bitte Flyer anfordern. Kontakt: Hermann Walz,  
Tel. 07121-820915, E-Mail: Hermann.Walz@t-online.de